Kollektive Systeme der medizinischen Versorgung wie die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind solidarisch ausgestaltet, indem sie unterschiedliche Gesundheitsrisiken grundsätzlich ignorieren. Trotzdem haben sie ein legitimes Interesse an dem Gesundheitsverhalten ihrer Mitglieder.
In diesem Spannungsverhältnis von Solidarität und Eigenverantwortung muss das Verhältnis von individueller und kollektiver Gesundheits-verantwortung immer wieder neu bestimmt werden. Der Vortrag diskutiert diese Verhältnisbestimmung und die zugrundeliegenden Prinzipien.
Veranstaltungsort
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Humboldtallee 36
Seminarraum
Veranstalter
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
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