Das Archäologische Institut lädt ein zu einem musischen und musikwissenschaftlichen Nachmittag in der Sammlung der Gipsabgüsse.
Johann Friedrich Armand von Uffenbach war ein Jurist, Architekt, Bürgermeister und Lautenist des frühen 18. Jahrhunderts. Er stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Patrizierfamilie, hatte keinen Zwang zum Broterwerb und konnte sich so seinen ausgedehnten technisch-naturkundlichen und künstlerischen Interessen hingeben. Er hinterließ über 8000 Seiten Reisetagebücher, in denen sich z.B. auch musikalische Begegnungen mit Antonio Vivaldi und Telemann finden. Uffenbach wollte in aufklärerischem Geist Wissen vermehren und verbreiten, indem er unter anderem die neugegründete Georg-August-Universität Göttingen und ihre Bibliothek nachhaltig förderte. Seine gesammelten Zeichnungen und Kupferstiche waren ein Grundstock für die Kunstsammlung der Universität Göttingen.
Stefan Dehler nimmt uns mit zu musikalischen Begegnungen und kuriosen Konzerterfahrungen. Andreas Düker steuert die passenden Lautenstücke bei. Der Kustos der Sammlung der Gipsabgüsse, Dr. Daniel Graepler, und die Kustodin der Kunstsammlung, Dr. Anne-Katrin Sors, führen in das Programm ein.
Veranstaltungsort
Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse, Nikolausberger Weg 15
Parthenonsaal
Veranstalter
Archäologisches Institut
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