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12.04.2026
11:15
12.04.2026
12:00
Themenführungen zur Ausstellung "hautnah. Die farbigen Bronzestatuen der Griechen: Kunst und Technik"
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Nicht nur Kupfer und Zinn: Griechische Bronzen aus chemischer Sicht
Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Im Mittelpunkt der laufenden Sonderausstellung "hautnah. Die farbigen Bronzestatuen der Griechen: Kunst und Technik" stehen maß- und materialgetreue Rekonstruktionen von Schlüsselstücken der antiken Bronzeplastik.
In dem Bemühen, ihre Skulpturen so lebensecht wie möglich zu gestalten, scheuten die griechischen Bronzekünstler keinen Aufwand. Um möglichst naturnahe Effekte zu erzielen, wurden Elemente aus anderen Materialien in die Bronze eingefügt: Lippen aus rotem Kupfer, Zähne aus weißlich schimmerndem Silberblech, Augen aus Halbedelsteinen. Haare und Haut wurden mithilfe chemischer Substanzen farbig getönt.
Mithilfe moderner naturwissenschaftlicher Analyseverfahren lässt sich die genaue Zusammensetzung dieser Materialien bestimmen. Die Verteilung charakteristischer Spurenelemente erlaubt Rückschlüsse auf die Herkunft nicht nur der verwendeten Metalle, sondern auch der Tonsorten, aus denen der Gusskern im Inneren der Statuen bestand. Auch zur Datierung der Statuen liefern die chemischen Analysen wichtige Daten.
Die Führung gibt einen allgemeinen Überblick über die Ausstellung und geht speziell auf die Ergebnisse aktueller naturwissenschaftlicher Untersuchungen an griechischen Großbronzen ein.
Veranstaltungsort
Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse, Nikolausberger Weg 15
1. und 2. Obergeschoss
Veranstalter
Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
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Vortragende Person
Sarah Fröhling
Archäologisches Institut
Schlagwörter
Antike
Technik
Sammlung
Kulturis
Kunst
Geschichte
Veranstaltungsart
Führung
Sprache
Deutsch
Kategorie
Gesellschaft und Stadtleben
Kontakt
Dr. Daniel Graepler, Archäologisches Institut
dgraepl@gwdg.de
05513927502
Externer Link
Ausstellung "hautnah"
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