28.05.2026 15:30 28.05.2026 17:30

Widerständiger Frühling

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Göttinger Geschichte gemeinsam erinnern – Zukunft gestalten

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Göttinger Geschichte gemeinsam erinnern – Zukunft gestalten

Wie kann unsere Stadt für alle zukunftsfähig werden?
Gemeinsam entwickeln wir im Workshop Ideen und konkrete Ansätze für ein kolonial- und rassismuskritisches Erinnerungskonzept für Göttingen. Insbesondere als Vorbereitung auf die diesjährigen Kommunalwahlen.

Auf Grundlage der bereits für Göttingen formulierten „Bausteine für eine kolonialkritische Stadt“ und der Vorstudie zur kolonialen Vergangenheit Göttingens lädt die offene Vernetzung Göttingen Postkolonial ein: Wir wollen gemeinsam konkrete Forderungen für ein kolonial- und rassismuskritisches Erinnerungskonzept an die Oberbürgermeister*innenkandidat*innen entwickeln. Was braucht es – und was hat Priorität?

Wie steht es um die Erweiterung bestehender Erinnerungskonzepte? Kolonialismus und Rassismus müssen systematisch, sichtbar und dauerhaft in Bildung, Stadtraum und öffentliche Erinnerung integriert werden. Welche Maßnahmen sind umsetzbar? Wo braucht es strukturelle Veränderungen?

Wir möchten den Raum bewusst offen gestalten. Bringt daher gern eigene Themen, Fragen oder Schwerpunkte mit! Bitte gebt diese bereits bei der Anmeldung an, damit wir sie in die Planung integrieren können.

Wann: 28. Mai 2026*; von 15.30 bis 17.30 Uhr
Wo: Stadtlabor am Wilhelmsplatz (Das Stadtlabor ist leider nicht vollständig barrierefrei. Wir versuchen dennoch, individuelle Bedarfe soweit möglich zu berücksichtigen – meldet euch dazu gern vorab.)
Wie: In Präsenz (auf Anfrage organisieren wir eine digitale Lösung)
Sprache: Die Veranstaltung findet primär auf Deutsch statt (bei Bedarf ermöglichen wir Übersetzungen).
Anmeldung: https://forms.gle/VSECk3UwFJB8gAMw7

*Warum am 28.5.? Das Datum ist ein wichtiger Gedenktag an den Kolonialismus in Namibia. Er verbindet globale Perspektiven mit lokalen Fragen, z.B. mit Blick auf das Göttinger „Südwestafrika-Denkmal“, und lädt dazu ein, Verantwortung neu zu denken und Erinnerung weiterzuentwickeln. Er steht für die anhaltenden Kämpfe unserer namibischen Kolleg*innen um Anerkennung, Gerechtigkeit und Aufarbeitung und lenkt den Blick auf die lokale Verantwortung in Göttingen. Denn: Kolonial- und Rassismusgeschichte ist hier bis heute kein selbstverständlicher Teil des öffentlichen Wissens. Statt struktureller Aufarbeitung dominiert oft Stückwerk. Das sogenannte „Südwestafrika-Denkmal“ steht dafür exemplarisch.

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Remembering Göttingen’s History Together – Shaping the Future

How can our city become sustainable for everyone?
In this workshop, we will work together to develop ideas and concrete approaches for a memory concept for Göttingen that is critical of colonialism and racism. This is particularly in preparation for this year’s local elections.

Building on the “Building Blocks for a City Critical of Colonialism” already formulated for Göttingen and the preliminary study on Göttingen’s colonial past, the open network Göttingen Postcolonial invites you: Together, we want to develop concrete demands for a memory concept critical of colonialism and racism to present to the mayoral candidates. What is needed—and what are the priorities?

What is the status of expanding existing remembrance concepts? Colonialism and racism must be systematically, visibly, and permanently integrated into education, urban space, and public memory. What measures are feasible? Where are structural changes needed?

We want to keep the discussion intentionally open. So please feel free to bring your own topics, questions, or areas of focus! Please indicate these when you register so that we can incorporate them into our planning.

When: May 28, 2026*; from 3:30 p.m. to 5:30 p.m.
Where: Stadtlabor at Wilhelmsplatz (Unfortunately, the Stadtlabor is not fully accessible. However, we will do our best to accommodate individual needs as much as possible—please let us know in advance.)
How: In-person (we can arrange a digital option upon request)
Language: The event will be held primarily in German (we can provide translations if needed).
Registration: https://forms.gle/VSECk3UwFJB8gAMw7

*Why May 28? The date marks an important day of remembrance regarding colonialism in Namibia. It connects global perspectives with local issues—such as the “South West Africa Monument” in Göttingen—and invites us to rethink responsibility and further develop our remembrance. It stands for the ongoing struggles of our Namibian colleagues for recognition, justice, and coming to terms with the past, and draws attention to local responsibility in Göttingen. After all, the history of colonialism and racism is still not a matter of common knowledge here. Instead of a structural reckoning, piecemeal efforts often dominate. The so-called “South West Africa Monument” is a prime example of this.
Veranstaltungsort
Anderer Ort / Other Location
Stadtlabor - Wege zur kolonialkritischen Stadt, Am Wilhelmsplatz 3
Veranstalter
Stadtlabor - Wege zur kolonialkritischen Stadt
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Vortragende Person
Göttingen Postkolonial
Schlagwörter
KolonialismusErinnerungskulturZivilgesellschaftWissenschaftskommunikationGeschichte
Veranstaltungsart
Workshop
Sprache
Englisch
Kategorie
Campus Leben
Kontakt
Göttingen Postkolonial
goettingenpostkolonial@asa-ff.de
Externer Link
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